Das Team

Martin Schreiber ~ Wildnispädagoge

Ich bin in einem verwilderten Garten am äußersten Rand Berlins aufgewachsen und hatte bereits als Kleinkind eine tiefe Verbindung zur günen Welt um mich herum. Während meinen frühen Paddel- und Camptouren durch den Unterspreewald bin ich nicht nur äußerlich, sondern auch seelisch gewachsen. Auf meinen Reisen durch Skandinavien erfuhr ich tiefe Verbundenheit zu den Wäldern, Bergen, Seen, zum Moos und zu den Tieren. Nun bin ich dabei, meine Heimat immer weiter zu entdecken und begeistert von der Wildnis direkt vor meiner Haustür. Diese wilden Wunder möchte ich mit Euch teilen!

Ich bin zertifizierter Wildnispädagoge, Geschichtenerzähler, Quatschkopf und Kind geblieben. Ich habe als Wildnispädagoge in einem Waldkindergarten gearbeitet und bin Gründer der Wildnisschule Waldschrat. Mein inneres Feuer brennt für die Kinder dieser Welt.


Marion Gosewisch ~ Wildnispädagogin, Erzieherin

Groß geworden bin ich im West-Berlin der 70´er und habe früh gelernt, wie der Lotus, auch im trüben Wasser zu blühen und den Reichtum des Lebens nicht an materiellen Werten zu messen. Durch Reisen in die ganze Welt auf nicht touristischen Wegen, habe ich die Vielfalt und Schönheit unseres Planeten kennenlernen dürfen. Ich habe viel Zeit mit Menschen verbracht, die unseren „zivilisierten Luxus“ nur aus Medien kennen. Ihre Verbundenheit zur Natur, ihre Lebensfreude und vor allem ihr Humor und die Eigenschaft sich selbst nicht wichtiger als seine Umwelt zu nehmen, hat mich tief geprägt. Die Erkenntnis, mit den Elementen, der Natur und all ihren Geschöpfen verbunden zu sein, treibt mich an mehr vom „alten Wissen“ wieder zu entdecken, es zu beleben, zu erfahren und zu teilen.

Ich bin Mutter von zwei Kindern und arbeite seit 20 Jahren als Erzieherin mit Kindern in verschiedenen Vereinen, Projekten und im Zirkus. 2003 habe ich die Weiterbildung „Natur und Wildnisspädagogik 1“ mit Zertifizierung abgeschlossen. 2011 schloss ich eine Pflanzen-Intensiv-Weiterbildung mit Zertifizierung ab. 2013 nahm ich an einer „Suvival Primitiv-Intensiv-Woche“ teil. Die letzten 4 Jahre habe ich in einem Waldkindergarten gearbeitet. Gemeinsam mit den Kindern unsere Natur zu erfahren, zu allen Jahreszeiten draussen zu sein und mit ihnen zu lernen und zu forschen, ist die nachhaltigste Arbeit die ich bisher genießen durfte. Meinen Kollegen gilt hier ein Dank für die gemeinsame Begeisterung, den gegenseitigen Wissensaustausch, den Geschichten am Feuer und den Spaß den wir dabei hatten.


Benjamin Ziep ~ Erlebnis- & Wildnispädagoge, Erzieher

Ich erfuhr das große Geschenk am Rande der großen Stadt aufzuwachsen zu dürfen und verbrachte den größten Teil meiner Zeit draußen in der Schönholzer Heide oder auf den Feldern und Wiesen, da wo die Großstadt ins Land übergeht. Auch als Heranwachsender ließ mich das draußen sein nicht los und ich verbrachte viel Zeit an den Steilwänden von Bergen, auf dem Boden von Wäldern, mit meinem Faltboot auf Seen. Das einfache Leben draußen, ob unter den Baumwipfeln der Brandenburger Wälder, oder in den Höhlen des Elbsandsteingebirges, hat mich nachhaltig geprägt und begleitet mich noch heute. Als es an die große Berufswahl ging, gab es für mich damals nur zwei wirkliche Optionen, die Arbeit mit Menschen oder in der Natur, und am Besten Beides! Das Schicksal zog mich zuerst in die eine Richtung und ließ mich Erzieher werden, bald Erlebnispädagoge. Der Jugend galt damals mein großes Interesse und der Arbeit im Milleu. Mich zog es nun in ältere Zeiten zurück und ich lebte bald mit einem Bein im Frühmittelalter. In Leinzelten am Feuer mit Gleichgesinnten übte ich mich in allerlei Handwerken, begeisterte mich für den frühmittelalterlichen Kampf. Schildbau und Herstellung von Rüstzeug wurden zeitweilig zu meiner Profession. Der dichte, einsame Wald wich eine Zeit lang den Schlachtfeldern und kleinen Zeltdörfern unserer Vorfahren. Mein(e) Beruf(ung) verlangte nach Wandel und ich wendete mich den kleinen Menschen zu. Zeitgleich war es für mich Zeit über den Stein der Wildnispädagogik zu stolpern und im Laufe der nächsten Jahre öffnete sich mein Herz weiter und weiter. Der dichte, einsame Wald wurde jetzt mein zu Hause. Naturmentoring erblühte in meinem Herzen, gab dem einen Namen was ich seit Jahren fühlte und keine Form dafür fand. Jetzt fand ich auch eine passende Stelle für mich in einem Waldkindergarten der schon wildnispädagogische Züge hatte und zusammen mit meinen wilden KollegInnen und den Kinds tauchten wir immer tiefer ein. Ich war jetzt nur noch Begleiter, der Mentor waren die wunderbaren Tier und Pflanzenleute mit denen ich die letzten Jahre in Feld, Wald, Wasser, Moor und Wiese verbringen durfte. Ich lernte viel und ich lehrte viel… Die Zeit verstrich und für mich war es Zeit für wirklich wilde Sachen. Mein Herz verlor ich dabei an die Wildnis Kamtschatkas, an Moskitos und die Tundra, klare Flüsse und die lieben Menschen mit denen ich hier leben durfte. Die Weite der Tundra und die ortsansässigen Ewenen und Korjaken wurden ein knappes Jahr zu wertvollen Mentoren und Freunden. Ich bin unendlich Dankbar für die zahlreichen Erfahrungen, die ich bis jetzt sammeln durfte, für die zahlreichen und wertvollen LehrerInnen die mich bis hierhin begleitet haben. Zeit Erfahrungen und Wissen weiter zu geben, denn Wissen ist nur geliehen und gehört uns allen!

Ich bin staatl. Annerkannter Erzieher, zertifizierter Erlebnispädagoge, zertifizierter Wildnispädagoge I / II, Revierjäger, zertifizierter Kinderschreck und Geschichtenerzähler…

www.wildnisschule-berlin.de


Johann Heber ~ Wildnispädagoge, Bogenbauer, Tischlermeister

Johann Heber

Das Rauschen des Windes in den Kiefern, die Sonnenstrahlen die der Borke Licht und Schatten geben und sie auf ihre ganz eigene Art und Weise zum Leuchten bringen. Der weiche Waldboden, der mit den Nadeln der Kiefern übersät ist – das strahlt für mich Ruhe aus. Es gibt mir Geborgenheit und reißt mich immer wieder von Neuem in seinen Bann. Das Wissen um die Natur und sie nicht mehr als fremd zu sehen, möchte ich gerne mit denen teilen, die sich raus trauen. Die Begeisterung für Holz und Natur zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben. Früh lernte ich das Tischlerhandwerk und in diesem Zuge berufsbegleitend Wildnispädagogik. Nach einigen Jahren des Mich-in-der-Welt-ausprobierens begann ich mit dem zweiten Teil der Wildnispädagogik, gab Kurse im Bogenbauen und entwickelte mich im Tischlerhandwerk zum Meister weiter.

Ich war schon immer vom Bogenschießen fasziniert und inspiriert, wie so viele vor mir, durch den grünen Helden aus England. Mit dreizehn Jahren baute ich mir meinen ersten richtigen Bogen, also nicht nur einen Haselzweig mit Paketband. Natürlich hielt ich solcherlei, oft in jüngeren Jahren, auch stolz in den Händen.

Ich lache gern und bin für fast jeden Spaß zu haben.

www.bogenjohn.de


Daniela Musch ~ Natur- & Wildnispädagogin

Einen großen Teil meiner Kindheit durfte ich frei herumstreunend auf unserem Waldgrundstück und in der Umgebung verbringen. Dabei spielte das Sammeln von Pilzen und Wildkräutern und das Erklimmen hoher Kiefern und Eichen eine herausragende Rolle. Auf meinen ausgedehnten Streifzügen erlebte ich eine große Zufriedenheit und Verbundenheit mit allem. Trotz, oder gerade wegen des Großstadtlebens habe ich diese Verbindung immer Aufrecht erhalten. Nach meinem Studium der Geschichte und Archäologie nahm ich diesen Faden wieder auf und wurde an der Naturschule Freiburg  Naturpädagogin und an der Wildnisschule Havelland Wildnispädagogin. Schon während meiner Arbeit als Reiseleiterin und Betreuerin bei der Lebenshilfe und besonders seit ich mit meinen Kindern lebe, lag und liegt mir die Eröffnung von Natur-Verbindungs-Räumen  sehr am Herzen. Seit 2012 lebe ich mit meiner Familie in einem kleinen Dorf im Hohen Fläming, umgeben von Wald, Wild und Wolf. Ich habe in der Waldschule Plänterwald mit Kitagruppen und Schulklassen den Berliner Forst erkundet, bin Vertretung in unserem Kindergarten und Freie Mitarbeiterin in den Wildnisschulen Havelland und Hoher Fläming. Ich bin wieder leidenschaftliche Finderin von Wildkräutern und Pilzen, und besonders dem Kochen am Feuer, Spielen und dem Wahrnehmen verbunden. Und immer auf der Suche nach Spuren…


Thoralf Rumswinkel ~ Wildnisführerthoralf

Lebt seit vielen Jahren im norwegischen Nord-Østerdalen, inmitten weitläufger Wildnis. Die Natur dort gehört als Begleiter, Lehrmeister, Herausforderer und Heiler zu seinem täglichen Leben. Die Naturerfahrungen und Naturverbundenheit, die ihm die norwegische Wildnis schenkt, sind für ihn ein kraftvolles Lebenselixier, wie er es seit seiner Kindheit am Fuße der Bayerischen Alpen selten wiedergefunden hat. Diese Erfahrung, in eine unverbrauchte Welt einzutauchen, sich mit der Natur zu verbinden, und in ihr persönlich zu wachsen, möchte er mit anderen Menschen teilen. Thoralf leitet Camps und Touren in Norwegen und Schweden.


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